Analyze

Ohne Methode geht es nicht

Die Handlungsfelder sind erkannt, die Ziele klar. Nun geht es in den meisten Fällen ohne die richtige Methode nicht weiter.

 

Braucht es Transparenz oder hat das Optimierungsfeld viele Beteiligte und Schnittstellen, dann lohnt sicher ein Prozessflussdiagramm oder eine Wertstromanalyse. Beide Methoden unterscheiden sich jedoch deutlich in dem Aufwand, den sie mit sich bringen.

 

Liegen die Themen eher in der Kundenbeziehung, dann kann eine VOC-Analyse, ein SIPOC-Diagramm oder eine Auftragsstruktur- und Trendanalyse die Lösungswege aufzeigen. Auch hierfür sind die Aufwände unterschiedlich hoch.

 

Gibt es zu häufige Prozessfehler, dann greifen wir vielleicht zur Ursache-Wirkungs-Analyse oder erarbeiten eine FMEA. Unterschiedliche Ansätze, unterschiedliche Aufwände.

 

Geht es um Marktpositionierung, dann wird eventuell ein Benchmark wichtige Erkenntnisse liefern. Eine sehr gute Methode, die jedoch erst mittelfristig wirksame Umsetzungsergebnisse liefert.

 

Bevor wir aber in die Methodenanwendung übergehen, ist unser nächster Schritt eine Methodenempfehlung. Hiermit erhalten Sie eine Bewertung zu

  • der Eignung der Methoden für die identifizierten Handlungsfelder
  • dem zeitlichen Rahmen bis zur operativen Wirksamkeit
  • dem Aufwand in der Methodendurchführung
  • dem Ressourcenbedarf für die Methodenanwendung

Die Methodenempfehlung gibt Ihnen Planungssicherheit und hilft abzuschätzen, inwieweit Sie Zeit und Raum für die Optimierung berücksichtigen sollten. Und, ganz wichtig, wann Sie mit Ergebnissen rechnen können!

Fallbeispiel

"Wir haben zu viele Aufträge und wissen nicht mehr, wo wir anfangen sollen!"

Großartig! Der Idealfall für ein Unternehmen!

Aber mit dieser Situation gehen Fragen einher, die wohlüberlegt und durchdacht sein wollen: z.B.

  • Müssen/sollen wir expandieren?
  • Ist die Situation von Dauer?
  • Wäre ein Subunternehmer oder eine Kooperation sinnvoll?

 

Methodische Lösungsansätze können eine Auftragsstrukturanalyse sein, um die Auftragslage grundlegend zu betrachten. Verbunden mit vertiefenden Methoden (ABC-/Pareto-Analyse u.ä.) können Handlungsoptionen sichtbar werden. Eine Wertstromanalyse würde unterstützen, um die Abläufe effizienter zu gestalten, um mehr Aufträge und/oder Aufträge schneller bearbeiten zu können.