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Der Wert des Gesprächs

Warum für Optimierungen der Dialog so wichtig ist

Egal, in welcher Unternehmensgröße wir uns bewegen, wir, die einzelnen Individuen sind in einer Arbeitswelt unterwegs, die uns viel und oft auch zu viel abverlangt. Die Aufgabenvielfalt, die Themendichte, die Anforderungen, die Termine, alles in allem geht es heute nirgends mehr beschaulich zu.

 

Die „moderne“ Arbeitskultur schlägt sich auch in der Art und Weise nieder, wie wir mit Optimierungen, Veränderungen und Innovationen umgehen. Alles muss schnell gehen und möglichst sofort Wirkung zeigen. Daher greift man gerne auf die langjährigen Praxiskonzepte zu, die diese schnellen Erfolge versprechen. Schließlich hat sich ja über viele Jahre gezeigt, dass sie funktionieren.

Auch wir nutzen Methoden aus den bewährten Konzepten. Doch insbesondere zu Beginn einer Optimierungsphase setzen wir diese nur mit viel Bedacht und Fingerspitzengefühl ein. Unser Einstieg in Optimierungen ist der Dialog, das Gespräch mit Ihnen. Der vermeintlich langsamere Weg ist nach unseren Erfahrungen in seiner Wirkung der nachhaltigere Weg.

 

Es ist uns wichtig, den Menschen, die die Geschicke eines Unternehmens operativ in ihren Händen haben und die Verantwortung tragen, das Wort zu geben. Unsere wichtigste Methode in dieser Phase ist das strukturierte Zuhören:

  • Wo genau liegen die Probleme? Was sind Ihre Sorgen?
  • Was sind die tatsächlichen Ursachen?
  • Wie wird mit den Problemen umgegangen?
  • Welche Werte verbinden Sie als Unternehmer mit Ihrem Unternehmen?
  • usw.

 

 

Fallbeispiel

"Das Material kommt nie pünktlich!"

Ein zu viel oder zu wenig an Material führt zu unnötigen Kosten! Aber liegt es wirklich immer am Lieferanten? Laufen Ihre Bestellprozesse optimal? Hier lassen sich durch Standardisierungen oft enorme Effekte erzielen, aber auch manche Automatisierung ist leichter eingeführt, als man oft vermutet.

Fallbeispiel

"Unsere Kunden beschweren sich: sie müssen zu lange auf unsere Leistung warten!"

Gerne schmunzelt man über den Spruch "Kunde droht mit Auftrag", aber der Hintergrund ist eine ernste Situation. Wenn Sie ein Angebot abgeben dürfen, dann sollte dies nicht länger als 3 Tage dauern und im Falle der Auftrags-erteilung ist der Terminwunsch des Kunden Ihr Leitmotiv! Falls dies nicht der Fall ist, können z.B. eine Wertstromanalyse und eine Verschwendungsanalyse schnell auf mögliche Handlungsfelder und Optimierungsbedarfe hinweisen.